Häufige Fragen zu Achsmessgeräten
1. Bekanntlich hängt die Achsgeometrie unmittelbar von der Bodenfreiheit ab, und diese kann sich mit dem Alter des Fahrzeugs verändern – durch nachlassende Federn und Silentlager.
2. Entstehung und Zunahme mikroskopischer Spiele in den Gelenkverbindungen des Fahrwerks, die zu spürbaren Änderungen der Achsgeometrie führen.
3. Natürliche Alterung der Karosserie (selbsttragende Karosserien). Die dauerhafte Verformung der Karosserie im Betrieb verändert Geometrie und Achswerte allmählich.
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Bei der Reparatur wurden schwergängige Kugelgelenke und Spurstangen eingebaut, oder Umlenkhebel bzw. Lenkgetriebe (Zahnstange) sind zu fest angezogen. Das kann sich mit der Zeit von selbst legen – außer bei zu festem Anzug, der auf Normwert gebracht werden muss.
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Falsche Achsgeometrie.
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Die Einpresstiefe der Felge (Parameter ET in der Felgenkennzeichnung) entspricht nicht der Herstellerempfehlung.
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Der Reifendruck ist zu niedrig.
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Prüfen Sie, ob die Reifen das Ziehen verursachen. Tauschen Sie dazu den linken und den rechten Vorderreifen. Zieht das Fahrzeug danach zur anderen Seite, sind die Reifen die Ursache. Tauschen Sie die Reifen durch, bis Sie eine Paarung finden, mit der das Fahrzeug geradeaus läuft. Beachten Sie dabei die Laufrichtung (falls ein Pfeil auf dem Reifen sie angibt), drehen Sie die Reifen also gegebenenfalls auf der Felge. Diese Ursache ist heute sehr häufig (erstaunlicherweise auch bei neuen Reifen). Fachleute sprechen von Reifenungleichförmigkeit.
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Zu große Reifenunwucht. Verformte Felge.
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Es wurde nur die Vorderachse geprüft und eingestellt. Prüfen Sie auch die Hinterachse – sie kann die Ursache des Ziehens sein (Verzug, Verformung, falsche Einstellung).
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Es liegen verdeckte Fahrwerksmängel vor, die vor der Achsvermessung aus dem einen oder anderen Grund nicht erkannt wurden.
Dafür kann es mehrere Gründe geben:
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Zu großes Lenkradspiel. Während der Fahrt besteht nach links oder rechts ein Freilauf, der zu einer geringen Lenkradabweichung führt.
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Die Hinterachse des Fahrzeugs steht schief. Die Achsvermessung wurde an der Vorderachse ohne Berücksichtigung des Hinterachsversatzes durchgeführt.
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Die Sturzdifferenz hinten ist zu groß, besonders wenn ein Rad positiven und das andere negativen Sturz aufweist.
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Der Reifendruckunterschied zwischen Vorder- und Hinterrädern ist zu groß.
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Es liegen verdeckte Fahrwerksmängel vor, die vor der Achsvermessung aus dem einen oder anderen Grund nicht erkannt wurden.
Hinweis: Wenn das Fahrzeug neben dem Lenkradspiel auch zur Seite zieht, beheben Sie zuerst die Ursache des Ziehens und prüfen Sie erst danach die korrekte Lenkradstellung.
1. Nach Fahrwerksreparaturen:
- Austausch der Spurstange
- Austausch des Kugelgelenks
- Austausch des Umlenkhebels
- Austausch des Lenkgetriebes
- Austausch des Querlenkers
- Austausch von Silentlagern und Federn (nach 2000–3000 km ist eine erneute Prüfung erforderlich)
2. Nach Änderung der Bodenfreiheit des Fahrzeugs (Absacken).
3. Das Fahrzeug zieht zur Seite oder das Lenkrad hat bei Geradeausfahrt seine Stellung verändert.
4. Unruhiges Lenkverhalten.
5. Schwammige Lenkung. Verzögerte Reaktion auf Lenkbewegungen. Schwergängige Lenkung.
6. Das Fahrzeug zieht beim Bremsen zur Seite oder dreht sich auf glatter Fahrbahn ein (bei einwandfreier Bremsanlage).
7. Nach dem Überfahren von Hindernissen mit Felgenverformung oder Fahrwerksschaden – auch wenn die oben genannten Anzeichen fehlen.
8. Übermäßiger Reifenverschleiß.
9. Wenn der linke und der rechte Wendekreis unterschiedlich sind und angeglichen werden sollen (manchmal streifen dabei die Radlaufverkleidungen bei vollem Lenkeinschlag die Räder).
10. Das Lenkrad kehrt nach einer Kurve nur langsam in die Mittelstellung zurück.
11. Nach dem Einfahren eines Neuwagens oder nach dem Kauf eines Gebrauchtwagens.






















